Über mich
Gertraut Hecher über Kindheit, Musikstudium, Lehrtätigkeit und ihre künstlerische Selbstständigkeit.

Meine Kindheit

Meine Kindheit, die ich in Wien verbrachte, war von einem liebevollen Elternhaus geprägt. Schon früh erwachte dabei das Interesse an Musik und Malerei. Meine Mutter, selbst Volksschullehrerin, beherrschte die Instrumente Klavier, Blockflöte und Gitarre. Sie hat viel mit meiner um ein Jahr älteren Schwester und mir musiziert und gemalt. Auch mein Vater, ebenfalls Lehrer für die Fächer Deutsch und Latein, war sehr musikalisch und konnte gut Geige und Klavier spielen. Vor Beginn meiner Volksschulzeit durften wir sogar schon Blockflöte erlernen und wir waren in einer Singschule, wo wir auch unseren ersten großen Auftritt gemeinsam mit anderen Kinderchören erlebten. Mit sechs Jahren begannen meine Schwester und ich dann Klavier zu spielen. Ich erinnere mich noch heute an die ersten Klavierstücke wie zum Beispiel „Im Segelboot“. Die gezeichnete Note im Boot regte meine Fantasie zusätzlich an und ich tauchte beim Spielen in die verschiedenen Bilder ein. Vor dem „Kastenteuferl“ oder der Schlange beim „Schlangenbeschwörer“ fürchtete ich mich sogar ein wenig beim Spielen. Besonders faszinierten mich Puppentheater und Konzerte in der Kindheit. Der Zauber, der von der Musik ausging, holte mich in eine andere Welt. Märchenbücher konnte ich regelrecht verschlingen…
Gymnasialzeit
Auch in meiner Mittelschulzeit im humanistischen Gymnasium blieb ich ständig in Berührung mit Musik, da unser Schulchor unter anderem auch im Konzerthaus oder Musikverein auftrat. In der Oberstufe wählte ich das bildnerische Fach, in dem ich auch maturierte. Da mich ständig beide künstlerischen Richtungen in gleicher Weise anzogen, war es für mich zunächst gar nicht so einfach, mich nach der Matura für eine Richtung zu entscheiden. Da ich Gitarre spielen erst nach der Matura begonnen hatte und die Fertigkeit darin sich so schnell entwickelte, merkte ich aber bald, dass dies mein Weg sein könnte.
Studium der Musik

Mit dem Studium der Musik – Instrumentalpädagogik für Gitarre, Musikerziehung und Konzertfach Gitarre – begann ich auch eine Gesangsausbildung. Die beiden Bereiche – Gitarre und Gesang – bleiben meine Hauptschwerpunkte. Es folgten bald Konzertauftritte mit der Gitarre solistisch und im Duett, Auftritte im Theater oder als Mitglied des Arnold Schönberg Chores. Dabei durfte ich im In- und Ausland mit verschiedenen Dirigenten arbeiten.


Lehrtätigkeit
Meine Liebe galt aber immer auch dem Weitervermitteln. Aus diesem Grund begann ich damals mit meiner künstlerischen Unterrichtstätigkeit. Mit dem Kennenlernen meines Mannes verlagerte sich mein Lebensbereich nach Niederösterreich und damit in den Bereich der Musikschule. Die Arbeit mit jüngeren Kindern und die Geburt unserer Kinder animierten mich immer mehr zu eigenen Märchen, Liedern und Illustrationen. Es entstand zuerst mein erstes Kindermusical „Die Reise des kleinen grauen Vogels“ zu einem Märchen des Kärntner Märchenerzählers Christian Stefaner. Einige Zeit später – inzwischen war unsere Familie größer geworden, es waren drei Söhne und eine Tochter dazugekommen – führte mich die Suche nach einem geeigneten Stück für meinen Kinderchor „Die coolen Singmäuse“ zu einem bereits früher geschriebenen Märchentext: „Melody und die verzauberte Stimme“ – mein erstes Märchen, bei dem sowohl Text als auch Bilder und Kompositionen aus eigener Feder stammen. Dieses Märchen über das Hören auf die Stimme des eigenen Herzens sollte auch einen ganz persönlichen Bezug bekommen.

Selbstständigkeit

Nachdem ich mich selbstständig gemacht hatte, entstand auf Anregung meiner Tochter die Fortsetzung dieser Geschichte: „Gefahr in Musica“ – ein Märchen über Harmonie und Dissonanz. Im November 2022 konnte schließlich das dritte Musikmärchen dieser Reihe: „Ritter Dando rettet Burgfräulein Synkope“ – ein Märchen über Noten, Takt und Rhythmus in der Musik – veröffentlicht werden. Jedes meiner Bücher enthält auch einen Gratisdownload vom Hörbuch der Geschichte mit den Liedern und der Musik. Weiters lädt das Buch mit den abgedruckten Liedern zum Mitsingen ein und will die eigene Kreativität fürs Komponieren und Malen wecken. Abgesehen von meiner künstlerischen Unterrichtstätigkeit begann ich auch in meiner Selbstständigkeit mit der Präsentation meiner Bücher im Zusammenhang mit einem Workshop.
Selbst zu musizieren und zu malen macht mir große Freude, und es ist mir ein Herzensanliegen, das mit anderen zu teilen.
Kontakt
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Stimmen aus der Zusammenarbeit
Karin RozajMusikpädagogin und Musikerin„Ich hatte das Vergnügen im Rahmen meiner Kindertheaterprojekte mit Gertraut zusammenzuarbeiten und es war jedes Mal eine großartige Bereicherung! Ihre nicht enden wollende Kreativität sowie ihre feinfühlige Art des Musizierens haben als ganz besonderes i-Tüpfelchen meine Arbeit wunderbar ergänzt. Umgekehrt durfte ich bei Aufführungen von phantasievollen Geschichten aus Gertrauts Feder mitwirken, welche Kinder und Erwachsene gleichermaßen verzaubern und das Publikum in eine märchenhafte Welt eintauchen lassen. Diese märchenhafte Welt wird auch durch die liebevollen und sehr detaillierten Zeichnungen in ihren Büchern erlebbar. Die Lieder von Gertraut sind leicht nachzusingende Ohrwürmer, die noch lange nach Aufführungen von Kindern zu hören sind. Meine Schüler und ich freuen uns schon auf viele weitere spannende Musikgeschichten!“
DI Dr. Christa GirstmairGeschäftsführer, Econsol„Seit 2002 verbindet uns immer wieder berufliche Zusammenarbeit, z. B. in der von mir damals initiierten und konzipierten Bildungsreihe der Osttiroler Bauerngartentage, in der Natur-, Kultur- und Gartenakademie. In Verbindung unserer beider Fachkompetenzen gestalteten wir gemeinsam Kurse und Präsentationsveranstaltungen. Zahlreiche KursteilnehmerInnen und BesucherInnen jeden Alters beeindruckte sie dabei als Kursleiterin bzw. Ausstellerin Ihrer Gemälde mit ihrer Schaffensfreude, Expertise und ansteckender Leidenschaft für „ihre Themen“.“
Tobias BraunGeschäftsführer, Tobias Braun Guitars„Gertraut Hecher spielt eine meiner frühen Gitarren und ich weiß sie musikalisch in besten Händen. Wer sich von Gertrauts Engagement und Können überzeugen möchte, möge das regionale Festival „Kultur an der Feistritz“ besuchen, das alle zwei Jahre statt findet.“